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Der Unterschied zwischen Emotion und Gefühl 

Die Schauspieler und ihr Regisseur


Für die meisten Menschen bedeuten Emotion und Gefühl das Gleiche. Doch besteht zwischen beiden Begriffen ein wesentlicher Unterschied. Der Unterschied ist wichtig um zu erkennen – welche Chancen sich daraus ergeben. 

In der Regel existiert als erstes die Emotion – diese löst im Folgenden ein Gefühl aus. Allerdings funktioniert dies auch anders herum. Beides kann sich also gegenseitig beeinflussen und steht damit in einer interdependenten, also wechselseitigen Abhängigkeit.



Der Regisseur – Emotionen benutzen Ihren Körper wie eine Bühne

Emotionen bewirken körperliche Veränderungen. Sie beeinflussen Muskelanspannung, Magen- und Darmtätigkeit. Sie verändern die Pupillen, die Atmung und die Herzfrequenz. Emotionen können Zittern, Schweißausbrüche, Übelkeit oder Schwindel auslösen. Die Bandbreite an Möglichkeiten und daraus entstehenden Mustern ist weit gefächert. Dies alles ist möglich, da Emotionen einen direkten Einfluss auf diverse Gehirnfunktionen haben. 

Für jede Situation haben wir ein passendes Muster gelernt und abgespeichert. Wenn wir zum Beispiel unter Stress geraten, wütend werden oder verstimmt sind, greifen wir unbewusst und automatisch auf das passende Muster zurück und verhalten uns dementsprechend. 

So wird, je nach Muster auch unser Herzschlag gesteuert. Müssen wir flüchten, läuft das entsprechende Programm zur Flucht ab: rennen. Im schnellen Lauf muss das Herz schneller schlagen, um die Muskeln mit genügend Sauerstoff versorgen zu können. Würden solche Muster nicht automatisch funktionieren, wären wir nicht überlebensfähig. 


Die meisten unserer Tätigkeiten lernen wir intensiv, damit sie in einem automatisierten Muster abgelegt und abgerufen werden können. Jede Wiederholung stärkt das Muster. Je häufiger wir also eine Emotion leben, desto intensiver wird sie. Wenn wir zum Beispiel Wut jedes Mal lautstark äußern, wird ein Umlenken in ein neues Muster immer schwieriger.


Die Schauspieler – Gefühle entstehen durch Anweisung

Mit den Gefühlen verhält es sich anders. Gefühle werden nicht durch die Situation beeinflusst, sondern durch unsere Interpretation, also wie wir die Situation bewerten. Abhängig von dieser Bewertung ist die Qualität der gelebten Emotion. Gefühle sind also nicht das automatische Resultat einer Situation, sondern das Ergebnis der Gedanken, die man als Reaktion auf eine Begebenheit hat.

Auf diese Weise beeinflussen unsere Interpretationen massiv, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Dies hat wiederum Konsequenzen für unsere Entscheidungen und das daraus resultierende Verhalten. So nehmen unsere Gefühle Einfluss auf unsere Zukunft. 

Gefühle hängen also vielmehr von der Bedeutung ab, die man den Geschehnissen zuspricht. Wissen wir, dass unser Gegenüber eine private Krise durchlebt, interpretieren wir seine Unfreundlichkeit anders, als wenn wir nicht um seine Situation wüssten. 



Der Produzent – wie Sie Herr Ihrer Bühne werden

In der kulturvergleichenden Sozialforschung kommt man zu dem Ergebnis, dass es eine fehlende Deckung zwischen Gefühl und gezeigter Emotion gibt. Der erkennbare Ausdruck in Form von Mimik, Gestik und Körpersprache ist also die Emotion. Das Gefühl hingegen ist ein innerlicher Prozess, der nicht unbedingt sichtbar wird.

Haben wir nun den Unterschied zwischen Emotion und Gefühl gelernt, so können wir versuchen, unser Verhalten neu anzulegen. Werden wir im Stress hektisch und unkonzentriert, ist das für die Situation nicht förderlich. So können wir versuchen, über unsere Interpretation einer Begebenheit ein neues Verhaltensmuster zu etablieren. Beispielsweise nehmen wir das Muster für eine Situation, in der ein lieber Mensch unsere Hilfe braucht: Ruhe bewahren, zuhören, eine Lösung entwickeln. Ein solches Verhalten wäre in einer Krise weitaus hilfreicher als hektisch und fahrig zu werden. 

Die Umorientierung zu einem besseren Muster ist ein Prozess, der meist nur mit Hilfe umgesetzt werden kann. Wir können Sie innerhalb eines Coachings dabei unterstützen.


Wir sorgen für MEHR ...

 

Glück

Das bedeutet nicht, dass Sie in Zukunft mit sechs Richtigen im Lotto rechnen können. Aber Glück ist eine äußerst spannende Definitionsfrage. Persönliches Glück hat etwas mit dem Gewünschten und dem Vorgefundenen zu tun.

Freude

...werden Sie empfinden, wenn Sie spüren, wie die von Ihnen gewünschte Veränderung einsetzt und Sie Ihr persönliches Wachstum erleben. Natürlich sind FREUDE und SPASS zwei elementare Bestandteile unserer Arbeit mit Ihnen. Das vereinfacht den Lerntransfer.

Motivation

Wer motiviert ist kann wachsen. Motivation von außen ist gut, aber besser ist sie kommt von innen, von uns selbst. Das macht unabhängig. Wir zeigen Ihnen wie Sie sich selbst, oder auch andere motivieren.

Balance

Bringen Sie die Dinge, die Ihnen wichtig sind, mit uns in die richtige Reihenfolge und dann ins Gleichgewicht. Vermehren Sie Ihr Wissen, Ihre Möglichkeiten und so Ihre Kompetenz. Damit werden Sie selbstsicherer und souveräner. Das entspannt ungemein.

Vertrauen

In unseren Seminaren können Sie Ihre Stärken weiter ausbauen und Ihre Schwächen reduzieren. Im Ergebnis haben Sie mehr Ver- trauen – in sich und Ihre Projekte. 

KALENDER

In unserem Kalender können Sie alle Termine unserer Wokshops und Seminare finden. Klicken Sie doch mal vorbei. Sicher ist auch etwas für Sie dabei. WEITER »